Das Glückspfoten-Team

Zertifiziert nach Ausbildung und bestandenen Prüfungen durch das Ausbildungs-Zentrum für Therapiehunde "Wunjo-Projekt" 

sowie Tierschutz-Sachkunde-Prüfung erfolgreich abgelegt und damit für Therapiebegleithund-Einsätze zugelassen vom Veterinäramt Weilheim-Schongau

 

Sukha ist Sanskrit und heißt Glück. Daher der Name für unser Team.

Er unterstreicht unsere Intention, Menschen mit körperlicher Behinderung, Krankheit oder im Alter trotz ihrer Beeinträchtigung zu mehr Leidfreiheit, Freude und Glück zu verhelfen.

© Foto: privat

Wer sind wir?

Sukha

 

Der Helfer auf vier Pfoten ist ein Cavalier King Charles Spaniel. 

Er hat ein liebes, sanftes Wesen und geht auf Menschen offen und freudvoll zu. Ebenso gehen Menschen auf ihn freudvoll zu. 

Er ist sehr sensitiv, d.h. er hat ein feines Gespür für die Befindlichkeit und Emotionen der Klienten und unterstützt dadurch auf ganz natürliche Weise innere Heilungsprozesse.

Lesen Sie mehr dazu unter "Wirkung".

 

Anila Ingrid Hupfer-Neu

 

Was waren meine beruflichen Aufgaben?

Ich habe am Gymnasium Mathematik, Chemie und Psychologie unterrichtet, körperbehinderte Kinder in die normalen Schulklassen integriert, die körperbehinderten Schüler betreut, pädagogisch-psychologisch begleitet und Kontakt zu deren Betreuern und Physiotherapeuten im Wohnheim und zu ihren Eltern gehalten.

 

Was mache ich heute?
  • Ich leite ein Meditaionszentrum bei Schongau, das ich aufgebaut habe. Dort gebe ich Anleitungen zur Meditationspraxis und vermittle Inhalte aus den alten buddhistischen und mystischen Weisheitslehren
  • bin Projektleiterin im Aktion Mahakaruna e.V., einem gemeinnützigen Verein für humanitäre und mildtätige Kinder-Hilfsprojekte
  • betreue in unserem Zentrum das Projekt "Stille Zeit-Aufenthalte für Eltern zusammen mit ihrem krebskranken oder behinderten Kind" des Aktion Mahakaruna e.V.
  • unterstütze Therapien, die die Lebensqualität kranker und behinderter Kinder verbessern
  • wirke mit meinem Hund Sukha als Therapiebegleithund-Team, wie es auf dieser Homepage beschrieben ist
 
Mit meinen Therapiebegleithund-Einsätzen für kranke, alte und behinderte Menschen möchte ich in Dankbarkeit etwas im Leben zurückgeben und teilen, indem ich meine beruflichen und nachberuflichen Erfahrungen einbringe und mit der Hund-gestützten Interaktion verbinde. Ich kann dabei auch aus den Erfahrungen mit Krankheit und Tod von lieben Menschen und mit eigener Erkrankung schöpfen, sowie aus meinen Bemühungen und Erfolgen, solche Erlebnisse in heilsamer Weise zu bewältigen.
 
 

Unsere Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team

Die Ausbildung in tiergestützter Intervention haben wir im "Ausbildungszentrum für Therapiehunde - Wunjo-Projekt" von Stephanie Lang von Langen in Bad Tölz absolviert und mit einer schriftlichen theoretischen und einer praktischen Prüfung mit Hund abgeschlossen. Der schriftliche Prüfungsstoff umfasste die Ausbildungsthemen (siehe unten), die praktische Prüfung war ähnlich einer Begleithundprüfung, aber abgestimmt auf den Einsatz als Therapie(begleit)hund, denn dafür steht beim Training Vertrauens- und Bindungs-Arbeit im Vordergrund.

 
Einsatz von Sukha und weiteren Therapiehunden 
in der Reha-Klinik für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten
 
© Fotocollage: Neurokom, mit freundlicher Erlaubnis zur Veröffentlichung auf dieser Homepage

 

Praxiseinsätze haben wir als Therapiebegleithund-Team während der Ausbildung in folgenden Einrichtungen in Bad Tölz absolviert:

 
  • Reha-Klinik für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten „Neurokom“

  • Alten- und Pflegeheim „Marienstift“  

  • Seniorenheim mit Abteilung für Betroffene mit Demenz „Haus am Park“

  • Sozialpädagogisches Jugendhaus für Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen

  • Ferien-Programm für Kinder zum rechten Umgang mit Hunden

  •  

Die Ausbildungsinhalte umfassten:

 

Möglichkeiten und Grenzen tiergestützter Intervention, Biophilie, Kognition, Kynologie und Körpersprache beim Hund, seine Bindung zum Menschen, Kommunikation mit dem Hund, sein Lernverhalten, Stress-Vermeidung beim Hund

Referentin: Stephanie Lang von Langen, Tierpsychologin & Verhaltenstrainerin für Hunde

 

Psychische Störungsbilder, verschiedene Formen der Depression, Umgang mit Angst, Panik, Phobie, Trauma und Trauer, Umgang mit Aggression und ADS bzw. ADHS, Hilfe und Helfer-Ethik, Supervision für die Teilnehmer

Referentin: Elisabeth Reimers, Dipl. Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Demenz und rechter Umgang mit Betroffenen

Referentin: Margit Hiedl, Fachkraft für Gerontopsychiatrie

 

Gewöhnung des Hundes an Rollstuhl und Gehhilfen, Gehorsamsübungen und Unterordnung, Stärkung der Zusammenarbeit im Mensch-Hund-Team, verschiedene Aktivitäten für die Einsätze, Wahrnehmungsübungen

Praktische Übungen mit: Stephanie Lang von Langen, Tierpsychologin & Verhaltenstrainerin für Hunde, Angelika Stählin, Hundetrainerin und Seelsorgerin, u.a.

 

Vorbereitung für den Klienten-Besuch in verschiedenen Einrichtungen, Planung, Durchführung, Dokumentation

Referentin: Stephanie Lang von Langen, Tierpsychologin & Verhaltenstrainerin für Hunde

 

Hygiene und Recht, Erste Hilfe beim Hund

Referentin: Dr. Andrea Wolf, Tierärztin

 

Erste Hilfe beim Menschen

Kurs beim BRK Schongau

 

das-wunjo-projekt.de/wunjo-ausbildung/#wunjoausbildung

 

 

© Foto: STUDIO GRAND OUEST/adobestock